Burgcafé in Oppenweiler öffnet wieder
Jährlich steigende Besucherzahlen und viele begeisterte Reaktionen zeigen: Das einzigartige Ambiente der Burg Reichenberg hat sich nicht nur im Rems-Murr-Kreis rumgesprochen.
Auch dieses Jahr können Burgfans das dicken Gemäuer der Burg Reichenberg in Oppenweiler erobern und Kaffee und Kuchen im Burginnenhof genießen. Das ermöglichen die Paulinenpflege Winnenden und die örtlichen Vereine aus Oppenweiler an fünf Sonntagen in diesem Jahr. Der Start der Burgcafé-Saison ist am Pfingstsonntag, 27. Mai um 14 Uhr.
Auf die Besucher und Wanderer warten ein romantischer Blick über das Murrtal. Bei Burgführungen erfahren die Besucher alles Interessante über die Burg Reichenberg und deren spannende Geschichte. Natürlich gibt es jede Menge Ein- und Ausblicke in Wehrgang, Bergfried, Kapelle und den tiefen Kerker. Zusätzlich wird über die Arbeit des Wohnheims für Menschen mit Behinderungen der Paulinenpflege Winnenden informiert, das in den Burgmauern beherbergt ist und in dem rund 20 Bewohner zu Hause sind.
An fünf Sonntagen geöffnet
Die Burgführungen kosten für Erwachsene: 3,00 Euro, für Kinder: 1,50 Euro und für Familien: 7,00 Euro. Der Eintritt zum Burgcafé ist frei! Weitere Burgcafés finden an den Sonntagen, 24.06., 29.07. und 26.08.12 jeweils von 14 bis 17 Uhr statt. Am Tag des Schwäbischen Waldes, am So, 16.09.12, sind die Tore der Burg Reichenberg von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Backnang liest Karl May
"Erzähle nicht die Wahrheit, solange dir etwas Interessanteres einfällt." Dieses Zitat des bekannten deutschen Schriftstellers Karl May ist das Motto unter dem der diesjährige Vorlesenachmittag „Backnang liest“ steht.
Dieser findet erneut während des Straßenfestes am Sonntag, 24. Juni, im Backnanger Helferhaus statt. 2012 ist das Jahr, in dem Karl May 170 Jahre alt geworden wäre. Geboren wurde er am 25. Februar 1842 in Ernstthal im damaligen Königreich Sachsen. Er starb vor 100 Jahren am 30. März in Radebeul.
Bekannt wurde er vor allem durch seine Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und im Mexiko des 19. Jahrhunderts angesiedelt sind. Besondere Berühmtheit erlangten die in drei Bänden zusammengefassten Geschichten um den Indianer Winnetou. Vorgelesen werden Auszüge aus diesen Abenteuerromanen um Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi sowie deren Freunden Winnetou und Hadschi Halef Omar.
Wer mitlesen möchte kann sich bis 2. Juni anmelden
Die Anmeldungen nimmt die Stadtbücherei bis 2. Juni entgegen. Sie werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Wenn alle Anmeldungen eingegangen sind, werden den Teilnehmern die Texte zugeschickt. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Martina Heckert-Schultheiß, Max-Born-Gymnasium Backnang und Marianne Engelhardt, Stadtbücherei Backnang. Der Vorlesenachmittag im Helferhaus, Stiftshof 8, beginnt um 14.30 Uhr. Er soll bis circa 16 Uhr dauern. Der Eintritt und die Teilnahme sind kostenlos. Veranstaltet und organisiert wird der Vorlesenachmittag „Backnang liest Karl May“ von der Stadtbücherei Backnang in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Sportamt der Stadt Backnang. Weitere Infos gibt es bei der Stadtbücherei, im Biegel 13, unter der Telefonnummer 07191 64995 sowie unter www.backnanger-strassenfest.de.
Änderung des Landesplanungsgesetzes
"Windkraft bietet für den ländlichen Raum große Potentiale, gerade im ländlichen Raum sehen wir für die Windkraft erhebliche Entwicklungschancen. Die bisherige schwarz-weiß-Planung gehört mit der Änderung des Landesplanungsgesetzes der Vergangenheit an. Zukünftig soll die Regionalplanung geeignete Vorranggebiete ausweisen und keine Ausschlussgebiete mehr“, so der grüne Landtagsabgeordnete Willi Halder.
Mit der Verabschiedung des Landesplanungsgesetzes im Landtag stellt die grün-rote Landesregierung die Weichen zum verstärkten Ausbau der Windkraft in ganz Baden-Württemberg. Im ländlichen Raum gibt es für den Ausbau der Windkraft zahlreiche geeignete Flächen. Zudem profitieren die Gemeinden vom Ausbau durch höhere Gewerbesteuer- und Pachteinnahmen. Gleichzeitig werden die Gestaltungs- und Steuerungsspielräume der Städte und Gemeinden bei den Planungen der Windkraftanlagen erweitert. Auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort sollen bei der Planung von Windkraftanlagen stärker miteinbezogen werden.
Klar ist jedoch auch, dass naturschutzrechtliche und artenschutzrechtliche Aspekte bei der Standortplanung entsprechend berücksichtigt werden. „Somit kann auch die Befürchtung, dass durch den Ausbau der Windkraft die Landschaft verschandelt und zerstört wird, zurückgewiesen werden“, so Willi Halder. Er begrüßt die Entscheidung des Planungsverbands Unteres Remstal, die Flächen „Schurwaldrücken“ in Fellbach, Buocher Höhe in Waiblingen, zwei Bereiche in Bittenfeld sowie Weinstadt als Konzentrationsflächen für Windräder in ein Änderungsverfahren in den Flächennutzungsplan aufzunehmen.
Technik im Leutenbachtunnel repariert
Die Technik im Leutenbach-Tunnel wurde erneut überprüft und repariert. Die Sicherheitstechnik funktioniert wieder einwandfrei.
Eine Fachfirma hat in der Nacht zum Freitag den technischen Fehler ermittelt und behoben, der am Dienstag nach einem Auffahrunfall aufgetreten war. Wegen ihrer besonderen Straßenführung mit Gefälle und Kurve sind in den Röhren nicht nur die für Tunnel standardmäßigen Überwachungskameras installiert, die Kameras verfügen zudem über eine Videoerkennungs - Software, die erfasst wenn ein Fahrzeug zum Stillstand kommt. Das System reduziert dann automatisch das Tempolimit auf 60, schaltet die Ampeln am Tunneleingang auf gelbes Blinklicht und meldet einen Störfall an die Leitstelle bei der Polizei, die weitere Maßnahmen einleitet.
Wie die Techniker jetzt rekonstruieren konnten, hat am vergangenen Dienstag die Videoerkennung funktioniert, jedoch die automatische Schaltung und die Weiterleitung der Störmeldung wegen eines Computerfehlers nicht. Die Polizei konnte die Sicherheitstechnik gleichwohl von der Leitstelle aus steuern. Die Verzögerung durch die telefonische Unfallmeldung lag im Minutenbereich. „Den Unfall selbst hätte die Überwachungstechnik auch ohne technischen Defekt nicht verhindern können“, erklärt Jürgen Bihlmaier, der Sicherheitsbeauftragte der Straßenmeisterei Weinstadt. „Die Videoerkennung erfasst, wenn ein Fahrzeug stehen bleibt. Das kann ein Stau sein oder, wie in diesem Fall, der Auffahrunfall selbst. Auch Serienunfälle in schneller Folge von Fahrzeugen, die bereits im Tunnel unterwegs sind, lassen sich damit nicht immer vermeiden.“
Gemeinschaftsschule wird eingeführt
„Die vom Landtag beschlossene Einführung der Gemeinschaftsschule ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Modernisierung unseres Schulsystems“, so Willi Halder, Abgeordneter der Grünen.
In der Gemeinschaftsschule stünden längeres gemeinsames Lernen und die Überwindung der sozialen Benachteiligung durch das dreigliedrige Schulsystem an oberster Stelle, erklärt Halder. Und: "Damit löst die grün-rote Landesregierung ein zentrales Versprechen ihrer Bildungspolitik ein."
"Nicht von oben herab verordnet"
Der Grünen-Abgeordnete aus Winnenden betont: „Die Gemeinschaftsschulen werden nicht von oben herab verordnet und entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie entstehen nur da, wo kommunales und bürgerschaftliches Engagement von Lehrern und Eltern dies wollen."
B 14-Anschluss - eine gute Nachricht
Mit dem Projekt der B14-Anschlussstelle Backnang-Mitte geht es voran. Verkehrsminister Winfried Hermann hat Landrat Johannes Fuchs in einem Schreiben zugesichert, eine Ausnahme vom derzeitigen Bewilligungsstopp für die finanzielle Förderung von Straßenbaumaßnahmen zu machen.
„Damit ist der Durchbruch für den lange angestrebten Anschluss gelungen“, so Fuchs. Die grün-rote Landesregierung hat die Verteilung der Fördergelder umgeschichtet und das Verhältnis von bisher 60:40 zugunsten des Straßenbaus gegenüber dem ÖPNV umgekehrt. Deshalb war der geplante B14-Anschluss Backnang-Mitte nochmals auf den Prüfstand gestellt worden.
Hermann: "Gleich mehrere positive Auswirkungen"
„Ausnahmen von dieser Förderpraxis waren bisher nicht vorgesehen. Meine Fachabteilung hat jedoch zwischenzeitlich die Sachlage in Bezug auf die B14 intensiv geprüft“, schreibt Hermann. „Bei der vorgesehenen Realisierung der Anschlussstelle Backnang-Mitte sehe ich gleich mehrere positive Auswirkungen, wie die Beseitigung des Bahnübergangs ,Genfer Straße’, die Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der B14 sowie die verkehrsgünstige Andienung der Biovergärungsanlage des Rems-Murr-Kreises in Backnang-Neuschöntal."
Erster „Polizei-Laden“ ist 25 Jahre alt
Der erste „Polizei-Laden“ im Land feiert seinen 25. Geburtstag. Mit dem Laden zur sicherheitstechnischen Beratung der Bürger im Rems-Murr-Kreis betrat die Polizeidirektion Waiblingen im Februar 1987 landesweit Neuland.
„Wir wollten mit dieser Einrichtung des Polizeiladens näher an den Bürger ran, unser Angebot offensiv darstellen und quasi im Vorbeigehen oder beim Einkaufen eine Sicherheitsberatung ermöglichen“, erinnert sich Kriminalhauptkommissar Anton Junker.
Einfamilienhaus steht bei Beratung ganz oben an
Mit etwa 70 % der Beratungen vor Ort steht das Einfamilienhaus an erster Stelle. „Insbesondere in der Bauphase kann mit einfachen Mitteln viel erreicht werden, damit das schlimme Erlebnis von Einbrechern in den intimen vier Wänden ausbleibt“, betont der Waiblinger Polizeichef Ralf Michelfelder.
Von der Beratungsstelle zum "Haus der Prävention"
Im Januar 2007 haben in der Beratungsstelle in der Ludwigsburger Straße 1 in Waiblingen auch die Verkehrserziehung und die Verkehrsprävention ihre Büros bezogen. So kann sich dieses Gebäude zurecht „Haus der Prävention“ im Rems-Murr-Kreis nennen.
***Beraten wird nach vorheriger Terminvereinbarung: Telefon 07151/562586 oder 562687; E-mail: beratungsstelle-wn@polizei.bwl.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.haus-der-praevention.de.






