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Polizeireform - Fuchs warnt vor Kahlschlag

Landrat Fuchs: "Bewährte Strukturen nicht ohne Not zerschlagen".

Landrat Fuchs sieht Licht und Schatten in der vom Innenminister angekündigten Polizeireform.

Sorgen bereitet dem Landrat die Zukunft der Waiblinger Polizeidirektion, nachdem die bisher 34 auf Stadt- und Kreisebene verteilten Direktionen auf 12 verringert werden sollen.

"Beispielgebende Pionierarbeit geleistet"

Die Polizeidirektion Waiblingen habe in den vergangenen Jahren beispielgebende Pionierarbeit geleistet. Fuchs erinnert an die Schaffung eines Einsatz- und Lagezentrums, eines Einsatztrainingszentrums für Amoklagen, das landesweit Vorbildcharakter genieße, die Einführung des Digitalfunkes und nicht zuletzt einer kooperativen Präventionsarbeit mit dem Landkreis bei der Bekämpfung des Rechtsextremismusses, der Täter-Opfer-Arbeit und in der Drogen- und Alkoholprävention.

Fuchs sieht Waiblingen mit guten Karten

Fuchs baut deshalb darauf, dass Waiblingen auch für eines der künftig 12 Präsidien gute Karten im Spiel hat. Dies dürfe "uns allerdings nicht an einer kreisübergreifenden Zusammenarbeit hindern". Doch, fügt der Kreischef hinzu: "Wir sollten die bewährten Strukturen einer motivierten und erfolgreichen Polizeiarbeit, die eines der elementaren Anliegen der Menschen im Landkreis darstellt, nicht ohne Not zerschlagen“.

 

Mikrozensus - Haushalte werden befragt

Startseite des Statistischen Landesamtes.

Die deutschlandweite Befragung zum Mikrozensus 2012 hat begonnen. In Baden-Württemberg werden jährlich rund 48 000 Haushalte durch das Statistische Landesamt befragt.

Bei der Stichprobenziehung werden durch ein mathematisches Zufallsverfahren Gebäude ausgewählt. Die Haushalte, die in diesen Gebäuden wohnen, sind auskunftspflichtig.

Befragung wird aufs ganze Jahr verteilt

Die Befragung von etwa 48 000 Haushalten wird gleichmäßig auf alle Monate und Wochen des Jahres verteilt. Die Vorteile dieses Konzeptes: Eine höhere Aktualität und Qualität der Ergebnisse.

Die Interviewer sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Sie kündigen sich einige Tage vor ihrem Besuch schriftlich an und übergeben mit der Ankündigung auch Informationsmaterial über die Erhebung.

Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht

Die Mikrozensusergebnisse für Baden-Württemberg werden vom Statistischen Landesamt fortlaufend veröffentlicht. Ausgewählte Ergebnisse stehen unter www.statistik-bw.de zur Verfügung.

 

Unnütze Telefonblocker im Umlauf

"Wunderapparat" (Foto: -pz-).

In den vergangenen Monaten sind auch im Rems-Murr-Kreis untaugliche Telefonblocker, die Telefonwerbung schon im Vorfeld eliminieren sollen, verkauft worden. Ganz gezielt wurden ältere Bürger kontaktiert.

Nachdem mit den Opfern telefonisch Kontakt aufgenommen wurde, erfolgte der Versand über ein seriöses Handelsunternehmen per Nachnahme.

"Wunderapparat" soll lästige Anrufe blocken

Die Geräte sollen laut telefonischer Werbung eben solche Telefonwerbungen automatisch unterbinden. Bei Anruf, so die Anleitung, müssen die Benutzer die „Bad-Nummern“ dann nur mit einem Knopfdruck eingeben und schon werden die Anrufe geblockt. Dabei sind die Nummern oftmals unterdrückt und können gar nicht abgelesen, geschweige denn eingegeben werden. Zudem verwenden betrügerischen Werber stets neue Telefonnummern. Die Funktion dieser Geräte ist deshalb sehr zweifelhaft.

Der Versand der Geräte erfolgt teilweise auch in zwei Schritten. Zunächst müssen die Geschädigten für ein Schreiben 60 Euro per Nachname berappen. Im zweiten Schritt wird dann das eigentliche Gerät übersandt. Diese Sendung kostet nochmals 68 Euro.

Telefonhörer auflegen - die einfachste Methode

Die Polizei warnt davor, Nachnahmesendungen, die nicht erwartet werden, anzunehmen. Und Werbeanrufe sind nicht mit einem unnützen Telefonblocker zu bekämpfen, sondern nur durch Beenden des Telefonats.

Der Anbieter dieser Telefonblocker sitzt nach Erkenntnissen des Waiblinger Betrugsdezernats mit einer Briefkastenfirma in der Schweiz und hat auch noch einen Sitz in der türkischen Hauptstadt Ankara.

 

Frist zum Müllmarkenkauf läuft ab

Muster: Eine der neuen Müllmarken für 2012.

Auf allen Restmülleimern und Biotonnen müssen ab Montag, 30. Januar, gültige Gebührenmarken für 2012 kleben. Mülleimer ohne gültige Marken werden dann nicht mehr geleert.

Die Müllmarken gibt's bei vielen Verkaufsstellen im Rems-Murr-Kreis. Diese sind in der Info-Broschüre der AWG (Abfallwirtschaftsgesellschaft) aufgelistet, die an die Haushalte verteilt worden ist. Eine Übersicht gibt's auch unter www.rems-murr-kreis.de (Rubrik „Service und Verwaltung“/„Geschäftsbereiche und ihre Aufgaben“/"Abfallwirtschaft“ - Unterpunkt „Abfallgebührenveranlagung Privathaushalte“).

Die Gebühren bleiben unverändert

Die unveränderten Gebühren betragen - für Restmülleimer: 60 Liter bei Leerung alle vier Wochen: 19 Euro; 60 Liter bei Leerung alle zwei Wochen: 38 Euro; 80 Liter bei Leerung alle vier Wochen: 25 Euro; 80 Liter bei Leerung alle zwei Wochen: 50 Euro; 120 Liter bei Leerung alle zwei Wochen: 76 Euro; 240 Liter bei Leerung alle zwei Wochen: 152 Euro; Biomülleimer - 80 Liter Füllraum: 21 Euro; 120 Liter Füllraum: 31 Euro; 240 Liter Füllraum: 63 Euro.

*** Für Nachfragen: Geschäftsbereich Abfallwirtschaft im Landratsamt unter 07151/501-2780.

 

PC-Lehrwerkstatt - aus alt mach' (fast) neu

Stefan Nägele erklärt, wie ein PC aufgebaut ist (Foto: murr-on).

Ob in der Schule, im Beruf oder daheim, er hielt überall Einzug: Der Computer. Aber nicht jeder kann sich einen PC leisten. Rolf Cassens bietet auch sozialschwachen Bürgern die Möglichkeit, einen Rechner zu besitzen: Gemeinsam mit der Vhs Murrhardt und der Erlacher Höhe gründete er die PC-Lehrwerkstatt in Murrhardt.

Firmen, Schulen aber auch Privatpersonen spenden ihre alten Rechner, die sie nicht mehr brauchen, der PC-Lehrwerkstatt in der Fornsbacher Straße 65 in Murrhardt. Aus mehreren alten entsteht so ein (fast) neuer Computer. Übrigens: Der erste Rechner wurde von Cassens Hausarzt gespendet.

Rechner wird unter Anleitung zusammengebaut

Jeden Dienstag (14 bis 16 Uhr) und Donnerstag (16 bis 18 Uhr) können Bedürftige kommen und sich einen Rechner, sofern vorhanden, unter Anleitung zusammenbauen.

Inzwischen bieten Cassens und seine Mannen - Stefan Nägele, Rolf Heil und Willy Werf - einen weiteren Service an: Sie erklären den Aufbau eines PCs genau. Also nicht, was welches Programm machen kann, sondern welche Bauteile benötigt werden, um überhaupt jemals einen funktionierenden Rechner zu haben.

*** Kontakt: unter Telefon 0176/25872559 oder E-Mail pc-lehrwerkstatt@_EMAIL_VERSCHLUESSELUNG_IST_SUPER_live⋅de

 

Dialog im Internet - SPD geht neue Wege

"Zukunftsdialog online": Die Startseite.

Die SPD-Bundestagsfraktion lädt mit einem neuen Dialog-Angebot im Internet zum Mitmachen ein. Auf der Beteiligungsplattform „Zukunftsdialog online“ stellen die Sozialdemokraten im Rahmen des „Projekts Zukunft“ die Frage: Wie wollen Sie leben?

Interessierte Bürger, aber auch Organisationen und Interessenverbände, können ihre Antworten und Ideen, Meinungen und Vorschläge für verschiedene Themen einbringen. Die Seite ist abrufbar unter www.zukunftsdialog.spdfraktion.de.

"Mitreden und Mitmachen ermöglichen"

„Mit diesem Angebot der Partizipation gehen wir in der SPD-Bundestagsfraktion völlig neue Wege, um möglichst vielen Menschen das Mitreden und Mitmachen zu ermöglichen“, so der Backnanger Bundestagsabgeordnete Christian Lange. Zu den Themen Gleichstellung, Ganztagsschulen, Kultur- und Kreativwirtschaft, Infrastruktur sowie demografischer Wandel bietet die Plattform verschiedene Möglichkeiten der Mitgestaltung an.

Am "Wohlstandsindikator" mitarbeiten

Zudem können registrierte Nutzer an der Entwicklung eines neuen Wohlstandsindikators mitarbeiten. Die Ergebnisse werden in ein „Zukunftskonzept für Deutschland“ einfließen, das die Sozialdemokraten bis zum Sommer erarbeiten.

*** Die Beteiligungsplattform ist auf Basis der Software Adhocracy entstanden, die vom gemeinnützigen Verein Liquid Democracy entwickelt wurde.